Review

Das Album „Animals are better than Humans“ von Schultz gehört eindeutig in die Kategorie „schlechteste Veröffentlichung aller Zeiten“, denn was hier als „Musik“ verkauft wird, ist schlichtweg eine Lärmbelästigung.

Sämtliche Tracks beinhalten einen undefinierbaren Soundbrei, bei dem man zuerst denkt, dass das Abspielgerät kaputt ist.
Es gibt weder ein Konzept noch irgendwelche Elemente mit Wiedererkennungswert.
Lediglich ein paar lieblos in die Tracks gerotzte Samples sorgen für so etwas wie Abwechslung – was in diesem Fall bedeutet, dass einem die Ohren nicht ganz so weh tun.

Der Rest ist einfach nur dröhnender, gleichbleibender Krach, der weder eine erkennbare Melodie noch Elemente beinhaltet, die entfernt Spaß machen; von Tanzbarkeit oder ähnlichen Attributen ganz zu schweigen.

Ich werde an dieser Stelle auf keinen Track explizit eingehen, denn weder Übergänge zwischen den Titeln sind auszumachen, noch kristallisieren sich Highlights heraus. Da selbst die eingesetzten Samples – wie der Sound auch – deutlich verzerrt dargeboten werden, gehen sie im Krach unter.

Ferner stellt sich die Frage nach der Zielgruppe und dem Sinn hinter „Animals are better than Humans“.
Zu Letzterem kann festgestellt werden, dass animals in der Tat ab und an besser sein können als humans, denn während einige Elefanten schon kunstvollere Bilder malen als selbsternannte Künstler, traue ich ihnen ebenfalls zu, in musikalischer Hinsicht das eine oder andere (und vor allem Schultz‘ Talent) deutlich zu übertrumpfen. Somit ist das einzig Gute am Album „Animals are better than Humans“ der Titel; da die darin mitschwingende Erkenntnis aber auch nicht neu ist, kann nicht einmal ein halber Punkt für das Werk von Schultz die Folge sein, es sei denn, man kämpft sich durch die Scheibe, bis man bei den Remixversionen angekommen ist. Diese sind ein wenig zugänglicher ausgefallen, allerdings noch kein Grund, das Album aufzuwerten.

Video

Tracklist

01 Reject
02 Enter The Milk
03 Bulls Are Not Always Red
04 Animals Are Better Than Humans
05 Do You Think I’m Really A Toy
06 Hard Dog
07 Pig Wanker
08 Slaughterhouse
09 HPF by Mlada Fronta
10 Milk/tastes like sunshine mix (Joshy Neurotic Mix)
11 Enter the Milk (Ultraviolence Mix by Gunmetal Grey)
12 Rejected (Rejected_remixed_by_Hyperdriver)

Details

Label: Danse Macabre
Veröffentlichung: 13.06.2014
Spielzeit: 49:16



Über den Autor

Stefan †
Stefan †
Die Lücke, die Stefan als Magazinmitbegründer, Administrator, Redakteur und Freund durch seinen plötzlichen und viel zu frühen Tod im Dezember 2014 hinterlässt, bleibt groß. Er wird immer in unseren Herzen und ein Teil des DeepGround Magazines bleiben.