Review

need2destroy – eine Band, deren Name für sich spricht.

Das multikulturelle Quartett aus Ulm bringt mit „Show“ den ersten Longplayer auf den Markt.

Zwischen Power und akustischen Klängen

Milan Tajdic, Wolle van Hogh, Diego Kolumbus und Simon Koesling haben Power und liefern die volle Breitseite. Aber die vier Jungs können pointiert und akzentuiert ebenso gut und vergessen dabei die nötige Brise Humor nicht.

So ist der albumgebende Titel „Show“ ein mit Kraft geladener Song, der letzte „El Arrogante“ in der Reihe von insgesamt 13 Titeln gibt einen balancierten Ausklang.

Ebenfalls überzeugend ist „Enfermo“ – auch und besonders in seiner akustischen Version, da der Vocalist wunderbar zwischen Klargesang und Growling vergleichend singen kann.

need2destroy (Copyright: need2destroy)

Auf Spanisch

Apropos: Gesungen wird der hier servierte Crossover Metal im Grunde nur auf Spanisch. Obwohl ein Format vorliegt, das man so von einer Band aus Ulm nicht erwarten würde, wäre es diesbezüglich noch interessanter gewesen, alle Einflüsse der Band in das Album einfließen zu lassen.

Fazit

Nichtsdestotrotz haben need2destroy insgesamt bewiesen, was in ihnen steckt und mit „Show“ ein gefühlvolles und charismatisches Album abgeliefert.

Überzeugend. Reinhören lohnt sich – auch wenn man kein Spanisch spricht/versteht.

Video

Tracklist

01 Show
02 Schokolade mit Senf
03 La Coltera
04 Viva los Vastos Locos
05 Super Chango
06 Legal / Illegal
07 Enfermo
08 Hijo de Puta
09 Luda ribica
10 Contaminacion
11 Enfermo (akustik; Bonustrack)
12 Kiss my Ass (Bonustrack)
13 El Arrogante (Bonustrack)

Details

need2destroy – Homepage
need2destroy – Facebook

Label: Fastball Music / Soulfood
Vö-Termin: 25.01.2019
Spielzeit: 48:54

Copyright Cover: Fastball Music



Über den Autor

Daggy
Daggy
Es war einmal...vor langer Zeit..., ein Mädel aus Bayern, das den Sprung von einer katholischen Klosterschule schaffte und ans andere Ende Deutschlands reiste. Dort absolvierte sie als eine der ersten Frauen ihren Dienst bei der Marine. Von dort aus führte ihr Weg zu ihrem jetzigen Job, der sie seither rund um die Welt führt. So lebte sie bisher in den USA (Atlanta), Berlin (ohnehin ihre Wahlheimat), Indien (Mumbai) und derzeit China (Peking). Dabei ist das Reisen, als auch das Fotografieren ein wesentlicher Teil von ihr. Das Ganze wird untermalt von ihren "exzessiven" Konzert- und Festivalbesuchen, denn Musik öffnet überall auf der Welt Tür und Tor.