Review

Das italienische Quartett Dead Inside bietet dem Hörer mit seinem selbst betitelten und bei Danse Macabre erschienenen Debütalbum neben einer sensationell klingenden Stimme auch herausragende, wenngleich etwas schräge Klangwelten an.

Spooky, schräg und doch genial

In sehr gut interpretierten neun Songs präsentiert sich die Band von ihrer besten Seite.

„Nationwide“, „Distance“, „Untitled“ und „The Town“ sind diesbezüglich nur einige Beispiele, wie sie ihre recht „spooky“ klingenden Titel perfekt in Szene setzen; allen voran durch ein nennenswertes gesangliches Repertoire. Sowohl die Tiefe der Stimme, als auch die schrillen Töne zeichnen Dead Inside dabei aus.

Ebenfalls erwähnenswert sind die Töne, die Dead Inside mit der Gitarre zu fabrizieren imstande sind. Dies zeugt von einer hohen Qualität ihres musikalischen Könnens und kann in Titeln wie „Close“ und „Lamp“ bestaunt werden.

Deathrock-Fans vor!

Dead Inside (Copyright: Dead Inside)

Dennoch wird das Album nur etwas für eingefleischte Deathrock-Fans sein. Dafür können sich jene aber darauf gefasst machen, dass Dead Inside durchaus mit Genregrößen wie The Cure verglichen werden können und diesen in ihrem Können in nichts nachstehen.

Fazit

Alles in allem überzeugen Dead Inside mit ihrem Debütalbum auf ganzer Linie. Entsprechend steigt die Sehnsucht nach noch mehr davon.

Diese handgemachte Musik inklusive einer sensationellen Gesangsstimme sollte somit sowohl den Weg in die heimischen Wohnzimmer, als auch – durch die durchaus vorhandene Tanzbarkeit der Titel – in die entsprechenden Clubs finden.

Tracklist

01 War
02 Close
03 Lamp
04 Nationwide
05 Blackness
06 Distance
07 The Town
08 Untitled
09 Razorlight

Details

Dead Inside – Facebook

Label: Danse Macabre / Al!ve
Vö-Termin: 23.11.2018
Spielzeit: 41:25

Copyright Cover: Danse Macabre



Über den Autor

Jasmin
Jasmin
Musik ist Balsam für meine Seele