Review

>Overpower< auf die Ohren

Die Metalcore-Giganten Any Given Day setzen sich mit ihrem neuen und inzwischen dritten Album „Overpower“ die Krone auf.

Aus deutschen Landen, aber amerikanisch geprägt spiegelt bereits der Einstieg in das Album mit Songs wie „Start Over“,LovelessundSavior ihren Stil aussagekräftig wider. Dieser ist geprägt von melodischen Intros, geshouteten Strophen und starken Clean Vocals von Sänger Dennis Diehl in den Refrains.

Verschnaufpausen

Dass Any Given Day abseits davon auch sanfte Töne anschlagen können, zeigen sie in gekonnter Art und Weise mit den Tracks „Lonewolf“ und „Fear“. Dabei werden die Shouts ebenso dezent gehalten wie das Tempo der Stücke. Beinahe als Balladen durchgehend, verlieren die Titel dennoch (oder gerade deswegen) nichts von ihrer Intensität.

Abwechslungsreichtum

Any Given Day (Copyright: Any Given Day)

Wie abwechslungsreich „Overpower“ insgesamt ausfällt, zeigt am deutlichsten das Lied „Never Surrender“ mit seinem stark beginnenden Intro, dem melodischen Klargesang, langsamen und schnellen Passagen im Wechsel und eindringlichen gutturalen Parts.

Fazit

Für Metalcore-Fans könnte „Overpower“ von Any Given Day daher bereits jetzt das Album des Jahres 2019 sein.

Erneut beweist die Band ihre Stärken und gibt sich dabei stilsicher, aber gleichzeitig derart offen, dass nicht nur Genre-Fans hier ein Ohr riskieren können.

Video

Tracklist

01 Start Over
02 Loveless
03 Savior
04 Taking Over Me
05 Lonewolf
06 Devil Inside
07 Sure To Fail
08 In Deafening Silence
09 Whatever It Takes
10 Fear
11 Never Surrender

Details

Any Given Day – Homepage | Any Given Day – Facebook | Any Given Day – Twitter

Label: Arising Empire
Vö-Termin: 15.03.2019
Spielzeit: 42:23

Copyright Cover: Arising Empire



Über den Autor

Jasmin
Jasmin
Musik ist Balsam für meine Seele