Review

Jüngst haben wir uns der ersten Miniserie „Superman: Der Mann aus Stahl“ von Brian Bendis rund um den Stählernen gewidmet, die nach dem legendären Meilenstein „Superman Special: Action Comics 1000“ spielt, und waren von dessen Einstieg sehr angetan.

In der US-Veröffentlichungsreihenfolge gehen wir nun aber nochmals ein Stück rückwärts, wenn wir uns die Ausgaben „Action Comics #979-984“ anschauen, die hierzulande jetzt auch im Paperback-Format unter dem Titel „Superman 4: Superman Revenge Squad“ erschienen sind.

Diese Kapitel entstammen noch der Federführung von Superman-Ikone Dan Jurgens, der auch die bisherigen Ausgaben inszeniert hat („Superman 3: Superman Reborn“, „Superman 2: Wer ist Clark Kent?“, „Superman 1: Pfad zur Verdammnis“).

Die Superman Revenge Squad

Der Titel sagt schon alles. In der vierten Paperback-Auskopplung von Dan Jurgens‘ Superman versammelt dieser Schurken aus der Welt des Stählernen und stellt diesen vor eine echte Zerreißprobe.

Der wiedergekehrte Cyborg-Superman schart mit General Zod, Metallo, Mongul, Blanque und dem Eradicator einige der größten Widersacher des Mannes aus Stahl zusammen. Sie alle haben Grund zur Rache.

Der Mann von Morgen will sich der furchterregenden Übermacht von Gegnern zunächst ganz allein entgegenstellen. Als er dann aber auf wundersame Weise auch noch sein Augenlicht einbüßt, braucht auch ein Mann aus Stahl Hilfe und tatkräftige Unterstützung.

Da sich der kryptonische Superheld aber nicht nur mächtige Feinde, sondern auch Freunde gemacht hat, findet sich zügig auch eine – nennen wir sie mal – „Superman-Support-Squad„…

 Einschätzung

Artwork von Viktor Bogdanovic in „Superman 4: Superman Revenge Squad“ (Copyright: Panini Comics)

Mit „Superman 4: Superman Revenge Squad“ legt Autor Dan Jurgens einen primär kurzweiligen und actiongeladenen Sammelband vor, den man gerne am Stück wegliest.

Allerdings fühlt sich der Angriff der zahlreichen Widersacher zu keiner Zeit wie eine echte handfeste Bedrohung an. Zu generisch im Storytelling und mit kaum packender Motivation bleibt der Konflikt blasser, als er hätte sein müssen. So kann man die Ausgabe wohl als unterhaltsamen Lückenfüller bezeichnen, der nicht wehtut, der aber eben auch nicht viel Erinnerungswürdiges bereithält.

Die Bilder von Patrick Zircher, Jose Luis, Jack Herbert und allen voran Viktor Bogdanovic sehen indes hervorragend aus und halten das hohe Niveau der Reihe problemlos.

Fazit

Mit Superman-Comics kann man aktuell einfach nicht wirklich danebenliegen. Lesenswert ist jedenfalls auch diese gewaltige Superhelden-Schlacht von Comic-Ikone Dan Jurgens wieder.

Inhalt

Mongul! Metallo! General Zod! Jeder von ihnen stellt für den Mann von Morgen eine gewaltige Gefahr dar. Doch als sie mit anderen Schurken die Superman Revenge Squad bilden, könnte tatsächlich der letzte Tag für den Stählernen angebrochen sein!

(Quelle: Panini Comics)

Autor

Dan Jurgens
(*27. Juni 1959 in Ortonville, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Comicautor und -zeichner. Jurgens wurde insbesondere bekannt als treibende Kraft und Hauptgestalter der 1993 innerhalb der Comicserien zu „Superman“ veröffentlichten Geschichte „The Death of Superman“. Diese beschreibt den Tod Supermans und verschaffte Jurgens als „dem Mann, der Superman tötete“ internationale Bekanntheit. […]
Weitere Aufmerksamkeit erlangte Jurgens durch seinen Science-Fiction-Comic „Booster Gold“ und die von ihm maßgeblich gestaltete Hintergrundgeschichte zu der Computer- und Videospielserie „Tomb Raider“.

(Quelle: Wikipedia)

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Details

Format: Softcover
Vö-Datum: 12.03.2019
Originalausgaben: Action Comics 979-984
Seitenzahl: 148
Sprache: Deutsch
Verlagshomepage: Panini Verlag

Copyright Cover: Panini Verlag



Über den Autor

Fabian
Fabian
"Du lächelst wie jemand, der keine Ahnung hat, wozu ein Lächeln überhaupt gut ist." (Das kleine, blaue, geflügelte Einhorn Happy, in: Happy!)