Review

Spidey-Abenteuer 

Der Vorgänger „Peter Parker – Der spektakuläre Spider-Man 1: Im Netz der Nostalgie“ aus der Feder von Autor Chip Zdarsky hat es geschafft, uns mit seinem Hauch nostalgischen Charmes, seinem pointierten Humor und seinen tollen Bildern schwer zu begeistern.

Spider-Man, seine Geheimagenten-Schwester Teresa und sein neuer Sidekick J. Jonah Jameson waren zuletzt sowohl in einer alternativen Vergangenheit, als auch in einer möglichen Zukunft, um eine Alien-Invasion der außerirdischen Vedomi, ausgelöst durch den schurkischen Tinkerer, zu verhindern.

„Peter Parker – Der spektakuläre Spider-Man 2: Heimkehr“ schließt zunächst an die zuvor gestartete Handlung an und befasst sich mit der Invasion, wenn unsere Helden in die Gegenwart zurückgekehrt sind.

Von Aliens, dem klassischen Sandman und dem Ruf eines Helden

Zurück in der Gegenwart treffen Spidey, Teresa und Jonah auf Black Panther und einige andere Helden, um sich der Invasion durch die außerirdischen Vedomi entgegenzustellen. Die Helden haben derweil eine Taktik und Technik entwickelt, um die feindliche Übernahme abzuwenden. Allerdings will sich der Netzschwinger diesen Kampf nicht nehmen lassen und macht sich zum Versuchskaninchen, um die Zukunft der Menschheit zu sichern.

Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Begegnung zwischen dem Wandkrabbler und seinem alten Feind, dem Sandman. Da der sandige Schurke jedoch im Sterben liegt, wird dies zu einer Begegnung der anderen, nämlich der emotionalen Art.

Die Ausgabe schließt mit einem Dokumentarfilm über den Netzschwinger. In verschiedenen Interviews tun die Bürger von New York City ihre facettenreichen und verschiedensten Meinungen über Spidey kund. Auch hier wartet eine gefühlvolle Spidey-Episode.

Einordnung

Leseprobe aus „Peter Parker – Der spektakuläre Spider-Man 2: Heimkehr“ (Copyright: Panini Comics)

Mit „Peter Parker – Der spektakuläre Spider-Man 2: Heimkehr“ legt Chip Zdarsky erneut ein lesenswertes Buch über den Netzschwinger vor. Insbesondere auf der gefühlvollen und emotionalen Ebene wird der Leser hier erwischt, wenn sich Zdarsky gekonnt mit Spideys Rolle und seinen Opfern als Held auseinandersetzt. Die Schlacht gegen die Vedomi wird da fast zur Nebensache, wenn das erste Kapitel um den Sandman und die fiktive Filmdoku derart anrührend geraten.

Leider verschenkt Zdarsky dann aber auch viel Potenzial, wenn er auf derartig berührende Momente immer wieder auch ausgiebiges Kampfgetöse folgen lässt, das hier bisweilen unpassend und eher als Stimmungskiller wirkt.

Auf der Habenseite steht dann aber wieder das Artwork von Adam Kubert, Juan Frigeri, Chris Bachalo und Alleskönner Chip Zdarsky höchstselbst, das durchgehend wunderbar anzuschauen ist.

Fazit

Weniger stark als der Vorgänger nutzt „Peter Parker – Der spektakuläre Spider-Man 2: Heimkehr“ leider nicht sein volles Potenzial, wartet in seinen besten Momenten aber mit emotionalen Einsichten auf.

 

Inhalt

Spidey gegen eine Alien-Invasion!

Spider-Man, seine Schwester Teresa, J. Jonah Jameson, Black Panther und andere müssen den Tinkerer und die Roboter-Apokalypse aufhalten! Und während Sandman im Sterben liegt, bringt eine Filmdoku über den Netzschwinger überraschende Einsichten.

(Quelle: Panini Comics)

Autor

Chip Zdarsky
(*21. Dezember 1975) ist ein kanadischer Comiczeichner, Schriftsteller, Journalist, Illustrator und Designer.
Er arbeitete u.a. über ein Jahrzehnt und bis 2014 für die National Post als Illustrator und Humorist (als Steve Murray).

Er verwendet das Zdarsky-Pseudonym für Comics-bezogene Arbeiten.

(Quelle: Wikipedia)

Chip Zdarsky – Homepage
Chip Zdarsky – Twitter

Details

Format: Softcover
Vö-Datum: 04.06.2019
Originalausgaben: Peter Parker: The Spectacular Spider-Man 306-310
Seitenzahl: 116
Sprache: Deutsch
Verlagshomepage: Panini Verlag

Copyright Cover: Panini Verlag



Über den Autor

Fabian
Fabian
"Du lächelst wie jemand, der keine Ahnung hat, wozu ein Lächeln überhaupt gut ist." (Das kleine, blaue, geflügelte Einhorn Happy, in: Happy!)