Review

Abschlussband

Mit „Batwoman 3: Der Untergang des Hauses Kane“ beendet Autorin Marguerite Bennett ihre dreibändige Batwoman-Saga („Batwoman 2: Wunderland des Schreckens“, „Batwoman 1: Die vielen Arme des Todes“).
Unterstützt wird sie in den letzten US-Kapiteln „Batwoman #13-18“ ausschließlich vom versierten Zeichner Fernando Blanco.

Hinsichtlich der Geschichte schließt sich hier der Kreis. Kate Kane alias Batwoman will herausfinden, wer die Schurkin Mutter des Krieges ist. Nach den Geschehnissen der jüngeren Vergangenheit vermutet die Fledermaus-Heldin dahinter natürlich die Gruppierung „Die Vielen Arme des Todes“.
In den Fokus rückt nicht nur die erbarmungslose Tahani, sondern auch die Herrin der Mittelmeerinsel Coryana, Safiyah. Dabei ist Safiyah nicht nur Kates, sondern auch Tahanis frühere Liebe. Ein kompliziertes Beziehungsgeflecht, das noch komplizierter wird, als Kates Schwester Beth in die Angelegenheit hineingezogen wird. Beth ist mental ausgesprochen labil und ihr Alter Ego Alice noch dazu ausgesprochen gefährlich. Um ihre Schwester retten zu können, muss sich Batwoman mit ihrem Förderer und Vorbild Batman anlegen.

Zum Abschluss der Story arbeitet Kate Kane mit Polizistin Renee Montoya, ebenfalls eine frühere Romanze, zusammen, um ein Verbrechersyndikat zur Strecke zu bringen. In all dem Chaos blühen alte Gefühle wieder auf.

Würdigung

Die Finalausgabe hält nicht unbedingt viele Überraschungen bereit, bringt aber die Geschichte um Batwoman und Die Vielen Arme des Todes konsequent zu Ende.

Insbesondere die letzten Kapitel befassen sich noch einmal überzeugend mit dem Charakter von Kate sowie ihrer Selbstwahrnehmung. Marguerite Bennett baut ihrer Heldin gekonnt eine hoffnungsvolle Brücke in die Zukunft.
Mit ihrer Arbeit an der düsteren Batwoman hat Bennett womöglich keine unbedingt lohnende Unterhaltung hervorgebracht, aber zumindest einen kurzweiligen story arc, der es schafft, der Figur mehr Fleisch und Tiefe zu geben und eine erfreuliche Ergänzung zur Serie „Detective Comics“ darstellt.

Das Artwork von Fernando Blanco ist überwiegend sehr ansehnlich gelungen, auch wenn die Qualität hier und da vereinzelt abfällt.

Fazit

Verflossene Lieben, eine persönlich ausgestaltete Geschichte und immer wieder Action.

Marguerite Bennetts „Batwoman“-Saga ist kein Pflichtkauf, aber eine nette und kurzweilige Lektüre abseits der ganz großen Superhelden-Titel. 

Inhalt

Batwoman Kate Kane muss ihre Schwester Beth aus den Klauen der Mutter des Krieges retten, bei der es sich um eine verflossene Liebe handeln könnte. Außerdem will Kate die düstersten Geheimnisse der Familie Kane vor ihrem Cousin Batman beschützen – was zum Duell zwischen den beiden führt!

(Quelle: Panini Comics)

Autorin

Marguerite Bennett
(* 1988) ist eine amerikanische Comicbuch-Autorin.

Marguerite Bennett – Twitter

Details

Format: Softcover
Vö-Datum: 05.03.2019
Originalausgaben: Batwoman 13-18
Seitenzahl: 140
Sprache: Deutsch
Verlagshomepage: Panini Verlag

Copyright Cover: Panini Verlag



Über den Autor

Fabian
Fabian
"Du lächelst wie jemand, der keine Ahnung hat, wozu ein Lächeln überhaupt gut ist." (Das kleine, blaue, geflügelte Einhorn Happy, in: Happy!)