Kürzlich nahmen so manche Veranstaltungen wieder Fahrt auf und es war auch für mich höchste Zeit, wieder Livemusik zu schnuppern und zu bewundern.
Am 17.03.2022 führte mich der Weg daher ins Kesselhaus nach Berlin, denn dort waren die Prog Rocker The Pineapple Thief und ihr Supportact Trope angekündigt worden.
Durch einige Verwirrungen, ob dies eine Veranstaltung nach 2G oder doch 2G+ war, entging mir leider die Vorband Trope. Denn just in dem Moment, als ich nach der Testung und Erhalt des Ergebnisses eintraf, baute die Band leider schon ab. Das tat meiner Stimmung allerdings keinen Abbruch. Ich ließ mir sagen, dass sie ungewöhnlicherweise als Duo auftraten (und nicht – wie gewohnt – als Quintett) und ihre aktuellen Songs als Akustikversionen zum Besten gaben.
Professionelle Gelassenheit
Nach einer nur kurzen Umbauphase standen dann auch schon The Pineapple Thief auf der Bühne. Das Quartett wuchs inzwischen zu einem Quintett an und hatte mit Ben Matthews Verstärkung mit auf der Bühne.
Die Band wurde von den sehnsüchtig wartenden Zuschauer:innen lautstark empfangen und legten gleich gut los. Ich war vor allem gebannt von der professionellen Gelassenheit, die die fünf Männer darboten.
Galerie: The Pineapple Thief

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Auch wenn die Protagonisten ihre Positionen nicht groß veränderten und alles recht ruhig und beschaulich auf der Bühne ablief, sprach deren musikalische Performance mehr als für sich.
Die Brillanz der Musiker in ihrer Darbietung war Priorität – und genau das wurde grandios bedient!
Die Setlist
01 Versions Of The Truth | 02 In Exile | 03 Demons | 04 No Man’s Land | 05 Our Mire | 06 That Shore | 07 Give It Back (Rewired Version) | 08 Fend For Yourself | 09 Far Below | 10 Driving Like Maniacs | 11 White Mist | 12 Uncovering Your Tracks | 13 Wretched Soul
Zugabe: 14 Part Zero | 15 The Final Thing On My Mind | 16 Nothing At Best
Fazit
Superbe Musiker und ein friedliches Publikum ließen wieder die Freude zu Live-Performances aufleben und auch die Band war happy, das nunmehr zweifach verschobene Konzert endlich spielen zu dürfen. Ein schöner Abend, der gerne wiederholt werden darf.