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20. Februar 2015

Unser Beitrag zum „Liebe-Dein-Haustier-Tag“

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Verfasst von: Conny
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Für alles Mögliche gibt es heutzutage weltweit zelebrierte „Feiertage“ – und so findet heute, am 20.02., der „Liebe-Dein-Haustier-Tag“ statt. Abgesehen davon, dass man sich natürlich jeden und nicht nur am „Liebe-Dein-Haustier“-Tag um seine Kein-, Zwei-, Vier-, Sechs-, Acht- und Alles-Dazwischen-Beiner liebevoll kümmern sollte, widmen wir uns heute auch mal dem Thema „Haustier“ – und zwar auf eine ganz besondere Art.

Wer von Euch im Onlinespiel „World of Warcraft“ mit diversen Alter Ego unterwegs ist, der wird ihn kennen, den „Haustierkampf“. Ein Feature, das mit dem Addon „Mists of Pandaria“ Einzug in das MMORPG von Blizzard hielt.
Dabei handelt es sich um ein rundenbasiertes Minispiel, bei dem die Zocker ihre gesammelten Ingame-Haustiere gegen jene anderer Spieler oder aber gegen in der Onlinewelt verteilte Tiere antreten lassen können.

Was jedoch passiert, wenn sich Fiktion und Realität vermischen, zeige ich Euch in diesem Beitrag, der mit

„Der etwas andere Hackerangriff“

oder

„Die wahre Bedeutung des „Haustierkampfs“ in „World of Warcraft““

betitelt werden könnte.

Wenn im Gildenchat mal wieder illuminatengleiche Chiffren gepostet werden und sich der eigene Charakter minutenlang im Kreis dreht, dann ist es wieder soweit: Mein Account wurde gehackt.

Trotz aller erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen bin ich nicht gefeit vor dem Angriff des wohl dreistesten und skrupellosesten Hackers, den man sich vorstellen kann.
Subtil übernimmt jener binnen kürzester Zeit die Kontrolle über Figuren, Spielmöglichkeiten und die Tastatur. Dabei geht er sehr professionell und berechnend vor.

Wenn ein reales Haustier dem WoW-Haustierkampf beitreten möchte ... (Copyright: DeepGround Magazine)

Wenn ein reales Haustier dem WoW-Haustierkampf beitreten möchte … (Copyright: DeepGround Magazine)

Seine Waffen?
Ein überdimensionaler GS, der vermutlich nur durch Cheaten und seine undurchdringliche Plüschrüstung erreicht werden kann, geballte 1,5 kg Stärke, knapp 9 Jahre Lebens- und Spielerfahrung, der Niedlichkeitsfaktor als Rassebonus und die wohl bestechendste Macht, mit der keine andere Klasse mithalten kann, das Kindchenschema.

Mit großen Augen und anschmiegsamer Körperhaltung bemächtigt sich besagter Zocker-Boykotteur zunächst meines Schoßes. Nur einen Lidschlag später ist sein Platz bereits vor der Tastatur – und logisch, nun ist der Weg AUF die Tastatur natürlich auch nicht mehr weit.
Ab sofort gibt es kein Halten des Hackers mehr. Wild wird im Chat mitkommuniziert, auch wenn ihm niemand aufgrund von Verständigungsproblemen antwortet. BGs werden angemeldet, Ruffenster gecheckt, Inventare geöffnet, Charaktere beständig um sich selbst gedreht (wohl eine psychologische Maßnahme, die den eigentlichen Besitzer zermürben und schließlich zur freiwilligen Accountübergabe an den Hacker bringen soll) und Funktionen gefunden oder Einstellungen vorgenommen, die mir bislang völlig fremd waren und ohne Googles Hilfe auch nicht so einfach wieder entfernt werden können …

Das Highlight bildet aber schließlich das von Blizzard liebevoll integrierte und so sicherlich nicht beabsichtigte Spielelement „Haustierkampf“, welches in diesem Zusammenhang doch prompt eine ganz andere, ja zweideutige Bedeutung bekommt.

Jegliche Art von Kleintier wird in den Kampf geschickt, auch Drachen ist man positiv gegenüber eingestellt, einzig insektenartige Tiere werden ignoriert und sich stattdessen wieder dem Gildenchat gewidmet.
Dass man sich als Figur während eines Haustierkampfes auch hinsetzen kann, ist schnell gelernt, und wie man unnütze Funktionen aufruft wird mir nebenbei auch ein weiteres Mal gezeigt.
Würde ich den Laptop nicht irgendwann schließen, ich fürchte, Hacker Lordi würde einen eigenen Haustierkampf-Guide verfassen …

... dann kann man es einfach nicht daran hindern! (Copyright: DeepGround Magazine)

… dann kann man es einfach nicht daran hindern! (Copyright: DeepGround Magazine)

Kritisch wird es, wenn diverse Arten von Hasen und Kaninchen die Haustierkampf-Arena betreten, denn danach hat der Bildschirm eine Grundüberholung mit Sidolin nötig. Um nämlich möglichst nah am Geschehen zu sein, leckt man seine Artgenossen glatt mal ab.

Dieser Haustierkampf, nämlich der, zwischen mir und Hacker Lordi, ist vermutlich auch einer der wenigen, die ich umgehend und immer verlieren werde.

Wäre Lordi nicht so imba, er würde vermutlich glatt in das Spiel integriert werden.
Dunkelmond-Kaninchen: NIMM DAS! (Oder geh am besten gleich in Rente).

Wir wünschen allen Tierfreunden – ob ingame in Spielen wie „WoW“ oder aber mit ihren real existierenden Haustieren – weiterhin viel Freude mit ihnen! Und immer daran denken: wer sich ein Tier anschafft, sollte sich jeden Tag darum – und um eine artgerechte Haltung – kümmern!



Über den Autor

Conny
Conny
"Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert." - Oscar Wilde




 
 

 

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One Comment


  1. Giggel, das gefällt mir! Nur schnell wegklicken, damit unser Hausgeist Wallee das nicht sieht und auf noch dümmere Gedanken kommt 😉

    Liebe Sonntagsgrüße
    Bine



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