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VIP-Lounge

26. Oktober 2016

Review: JT (microClocks) über „Looking Skyward“ (mesh)

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Verfasst von: Conny
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Ein weiterer Gastbeitrag steht in unserer Rubrik „VIP-Lounge“ an!

Es ist uns eine Freude, JT von der Band microClocks hierfür gewonnen zu haben.
Im Folgenden stellt er Euch – aus ganz besonderen Gründen – das Album „Looking Skyward“ von mesh vor. 

Detailliertere Informationen rund um microClocks selbst findet Ihr unter diesem Artikel.

Ein Review zum letzten microClocks-Album „Opinions Are On Sale“ gibt es hier nachzulesen. Und natürlich werden wir auch bald über das kommende Album „Soon Before Sundown“ berichten. Bis es so weit ist, wünschen wir viel Spaß mit diesem Gastbeitrag!

mesh – „Looking Skyward“

"Looking Skyward" von mesh (Copyright: Dependent)

„Looking Skyward“ von mesh (Copyright: Dependent)

Der letzte microClocks-Gig mit mesh ist nun schon eine ganze Weile her. Ende 2012 trafen wir im Rahmen des PLUSWELT-Festivals in Krefeld auf die sympathischen Jungs aus Bristol. An einem Abend, der für mich persönlich unvergesslich bleiben wird.

Selbst bei der Begrüßung und dem nachfolgenden Soundcheck ahnte ich noch nicht, dass ich im Rahmen dieses feinen Festivals meine Frau und Mutter unserer Kinder kennenlernen und sich mein Leben schlagartig verändern würde. Entsprechend verbindet mich nicht nur eine musikalische, sondern auch sehr persönliche Beziehung zur Band um Sänger Mark Hockings. Gründe genug, das neue mesh-Album „Looking Skyward“ zu kaufen und einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Bewährte Combo und doch einige Überraschungen – so ließe sich „Looking Skyward“ stichwortartig beschreiben. Denn mesh greift im Rahmen des aktuellen Releases sehr wohl auf bewährte und in der Szene bekannte Kräfte zurück. Zu nennen sind hier Produzent Olaf Wollschläger sowie Mastering-Legende John Cremer, die schon für das letzte Release „Automation Baby“ aus dem Jahr 2013 verantwortlich zeichneten. Auch Nico Wieditz (AND ONE, Mastering-Support) und Hilton Theissen (Gitarre, u.a. AKANOID) waren im Rahmen des Produktionsprozesses beteiligt.

Alles beim Alten also im Hause mesh? Mitnichten, denn das aktuelle Werk wartet trotz der bekannten, eingängigen Songstrukturen (besonders der Opener „My Protector“ sowie die erste Single „Kill Your Darlings“ sind diesbezüglich hervorzuheben) mit der einen oder anderen Überraschung auf! Insbesondere die Songs im vorderen und mittleren Teil des Albums, wie die aktuelle Single „The Last One Standing“ oder der Song „Tactile“ sind mitunter nämlich sehr poppig, teilweise auch balladesk arrangiert.

Die kantigeren Uptempo-Nummern wurden vornehmlich weiter hinten platziert – dort, wo sich auf früheren Veröffentlichungen balladenhafte Perlen wie „You Couldn’t See This Coming“ oder „Can You Mend Hearts?“ befinden. Stichwort Balladen: Diese sind im Vergleich zum Vorgänger „Automation Baby“ nicht (teilweise) akustisch, sondern ausschließlich elektronisch umgesetzt worden. Dramaturgisch wurde also Vieles grundlegend anders in Szene gesetzt. Und insgesamt kann „Looking Skyward“ vielleicht nicht ganz an seinen Vorgänger „Automation Baby“ heranreichen, welcher für mich das Electro-Pop Album des Jahres 2013 war. Dennoch ist der neue Longplayer ein mehr als grundsolides Werk, welches mit etlichen Songs bestückt ist, die gleich beim ersten Hören einfach „hängen bleiben“. Klare Kaufempfehlung!

Weitere Informationen unter mesh – Homepage.

Text: JT, microClocks, exklusiv für DeepGround
Artikelbild: Lars Besten / microClocks 

Über microClocks

Mit ihrer ersten Single „Is Anybody Out There?“ erreichte microClocks Ende 2011 Platz 8 der „Deutschen Alternative Charts“ (DAC) sowie Platz 16 der „Native 25 Charts“. Im darauffolgenden Jahr bestritt die Band ihre erste Tournee, die von Sennheiser sowie dem Musikmagazin Intro präsentiert wurde. Im Dezember 2012 folgten Festivals und Show Cases unter anderem mit Saltatio Mortis, mesh, De/Vision und In Strict Confidence.

Im Zuge der verstärkten Live-Präsenz wurde neben der Fach- auch die Tagespresse auf die Band aufmerksam. Im Rahmen einer Berichterstattung Anfang des Jahres 2013 verglich die Bild microClocks mit Depeche Mode, die bis heute als eines der Vorbilder der Band gelten. Es folgten Auftritte unter anderem bei Bochum Total sowie beim Nocturnal Culture Night-Festival mit Künstlern wie Phillip Boa and the Voodooclub und Diary of Dreams.

2014 war die Band im Rahmen des M’era Luna Festivals in Hildesheim neben Acts wie Marilyn Manson, Within Temptation und Paradise Lost zu sehen. Darüber hinaus begannen die Arbeiten am neuen Album. Finanziert wurde die Album-Produktion über ein seitens der Band initiiertes Crowdfunding-Projekt, das im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die aktuelle Single der Band, welche den Titel „The Edge“ trägt, ist am 14.10.2016 erschienen. Mitte November wird dann das dazu gehörige Album „Soon Before Sundown“ folgen.

(Quelle: microClocks)

Diskografie

Alben
• Soon Before Sundown – Album (2016, Echozone/Soulfood)
• Opinions Are On Sale – Album (2011, Artist Station Records/Soulfood)
• Stars From Diffuse Matter – Album (2010, Eigenveröffentlichung)

Singles
• The Edge – Single (2016, Echozone)
• Is Anybody Out There? – Single (2011, Artist Station Records)



Über den Autor

Conny
Conny

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ – Oscar Wilde






 
 

 

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