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24. Juli 2014

Interview: Unisonic

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Verfasst von: Stefan †
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Wir haben pünktlich zum Release des neuen Albums „Light of Dawn“ (unser Review ist hier zu finden) von Unisonic mit Dennis Ward telefoniert und ein paar spannende Details zur Scheibe erfahren. Zudem erfahrt Ihr ein wenig über die Geschichte von Unisonic und was den Jungs besonders wichtig ist. Diejenigen, denen das Interview zu viel Text ist, finden unten auch den Telefonmitschnitt zum Anhören.

Stefan: Am 01.08. erscheint Euer neues Album „Light of Dawn“. Seid Ihr nach so vielen Jahren in der Branche noch nervös, wenn eine Veröffentlichung bevorsteht oder seht Ihr dem gelassen entgegen?

Dennis Ward: Eher gelassen. Nervös bin ich beispielsweise vor einem Livekonzert, wenn mir bewusst wird, dass ich ewig nicht mehr auf der Bühne gestanden bin. Oder generell, wenn ich etwas zum ersten Mal machen muss. Bei einer Veröffentlichung läuft es eher so, dass die Scheibe raus kommt und man abwartet und hofft, dass die Leute sie mögen werden.

Stefan: Was erwartet den Hörer auf „Light of Dawn“?

Dennis Ward: Alle werden das Album supertoll finden!

Wir haben schon sehr viel Arbeit geleistet. Zudem haben wir viel Zeit investiert und uns darauf konzentriert, das Allerbeste herauszuholen, das möglich ist.

Aber ernsthaft: Wir haben schon sehr viel Arbeit geleistet. Zudem haben wir viel Zeit investiert und uns darauf konzentriert, das Allerbeste herauszuholen, das möglich ist. Ich glaube, das hört man auch. Wir haben zudem endlich mal einen „Unisonic Sound“ geschaffen.

Stefan: Wie habt Ihr Euch Deiner Meinung nach seit Eurem Debütalbum „Unisonic“ weiterentwickelt und in welche Richtung wird die musikalische Reise noch gehen?

Dennis Ward: Das ist immer schwer zu sagen. Wir sind auf jeden Fall eine Gitarrenband und wollen das auch immer sein. Schließlich haben wir zwei der besten Gitarristen Europas. Daher wollen wir auf jeden Fall fette Gitarrenriffs, starke Melodien und coole Soloparts haben. Außerdem wollen wir uns darauf konzentrieren, dass der Kiske richtig schöne, epische Melodien singt. Dabei fühlt er sich wohl und er kann es supergut und daher muss das auf jeden Fall bleiben. Das heißt, dass – auch wenn wir Songs schreiben, die eher in die Richtung Hard-Rock gehen – auf jeden Fall eine Melodie da sein muss.

Allerdings sind wir auch für alles offen. Ich möchte jetzt keine Vergleiche zu anderen Bands ziehen, aber wir stehen alle auf Gruppen wie Judas Priest oder Queen. Und bei beiden Bands finde ich geil, dass die sich so entwickelt haben, dass jede Platte ihren eigenen Sound besitzt. Daher sind wir durchaus offen für andere Einflüsse oder stilistische Veränderungen. Allerdings – wie gesagt – der Gitarrensound und die Melodien sind Bestandteile, die immer bleiben werden.

Dennis Ward (Copyright: Unisonic)

Dennis Ward (Copyright: Unisonic)

Stefan: Du warst maßgeblich für das Songwriting auf „Light of Dawn“ verantwortlich. Gibt es ein spezielles Thema oder Konzept, welches Du beim Schreiben im Kopf hattest und das sich durch die Platte zieht?

Dennis Ward: Nö, nur dass ich viele Gitarrenparts haben will. Ich habe allerdings auch noch nie ein Konzeptalbum geschrieben. Ich habe hin und wieder bei einem solchen Projekt mitgemacht, es ist mir trotzdem ein Rätsel, wie jemand so eine Idee durchziehen kann. Wie kann jemand ein Thema im Kopf haben – zum Beispiel Star Trek – und von Anfang bis Ende nur über dieses Thema schreiben? Ich finde das toll, bin aber auch der Meinung, dass Konzeptplatten eher technisch als musikalisch sind. Denn die meisten machen ja ohnehin nur eine typische Platte, nur der Text handelt durchgehend von einem bestimmten Thema. Und das ist dann eine Konzeptplatte.

Wenn ich einen Song schreibe, dann schreibe ich eher drauf los. Ich versuche eine Melodie zu finden, ein gutes Gitarrenriff einzubauen und ein gutes Schlagwort für den Text und dann baue ich das Ganze auf wie Legos.

Stefan: Hast Du persönlich einen Lieblingssong auf „Light of Dawn“?

Scheiße, ich bin Bassist, eigentlich sollte ich mich auch ein bisschen darauf konzentrieren.

Dennis Ward: Ich hab mehrere. „Night of the long Knives“ ist eine Nummer, die beispielsweise als Bassist sehr viel Spaß beim Spielen macht. „Exceptional“ finde ich auch sehr cool, da hat es auch eine Menge Spaß gemacht, die Nummer zu schreiben. Ich habe seit Jahren kein Bassriff mehr gemacht und ich denke aber immer wieder „Scheiße, ich bin Bassist, eigentlich sollte ich mich auch ein bisschen darauf konzentrieren“.
Daher bin ich einfach auf dieses Riff gekommen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich ein Cross davor gespielt habe und dann kam ich automatisch auf dieses Riff. Da musste ich einfach etwas draus machen. Es hat ein paar Tage gedauert und dann kam irgendwie alles zusammen.

Ich schreibe allerdings meistens nur die Grundideen, das heißt ich mache vielleicht eine Strophe, eine Bridge und einen Refrain und das wars. Dann zeige ich das Konzept den Jungs und wenn die es gut finden, arbeite ich entweder weiter daran oder wir setzen uns zusammen hin und arbeiten den Song aus. Ich finde es wichtig, dass wir uns im Proberaum oder im Studio treffen und Ideen austauschen. Wir haben dieses Mal bei jedem Lied außer einem, ich glaube das war die Ballade, zusammen im Studio gesessen und gemeinsam Soloideen oder Ideen für Mittelteile gesammelt. Ein Beispiel ist der Mittelteil bei „Exceptional“: Mandy hat aus Spaß gemeint, dass es doch cool wäre, so eine russische Melodie in den Mittelteil zu bauen und hat einfach angefangen, so ein Ding zu spielen. Und wir fanden es geil. Zum Glück hat er immer sein iPad neben dem Verstärker, um immer gleich alles aufzunehmen, und so ist dieser Part in den Song gekommen. Nur auf diese Weise kann meiner Meinung nach eine Band eine eigene Identität aufbauen, denn wenn jeder einfach sagt „Dies ist mein Song, spiel ihn so! Tschüss“, ist das keine Band, sondern maximal ein Projekt mit verschiedenen Musikern. Wir wollen unbedingt Ideen austauschen, ich habe allerdings natürlich kein Problem damit, wenn jemand mit einem fertigen Song, der von Anfang bis Ende top ist, kommt, aber im Grunde läuft es meistens so, dass jeder kleine, eigene Ideen hat und diese einbringt.

Stefan: Jetzt vielleicht eine nicht ganz so einfache Frage: Hast Du auch einen Song auf dem Album mit dem Du nicht ganz zufrieden bist?

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Unisonic (Copyright: Unisonic)

Dennis Ward: Ja, alle! Das geht mir bei jedem Song so, den ich jemals gemacht habe. Aber ich habe auch gelernt, dass ich irgendwann loslassen muss. Man kann immer irgendwas besser machen. Ich habe auch immer neue Ideen. Zum Glück hat man aber als Musiker das Glück, auf der Bühne zu stehen, denn da kann man die Songs ein bisschen anders präsentieren. Wenn man eine kleine Idee hat, die besser klingt, bieten wir das einfach mal an; die Fans freuen sich darüber. Man sollte aber ohnehin nicht stumpf eine CD hoch- und runterspielen, da kann man sich dann ja gleich eine CD anhören und muss nicht auf ein Konzert gehen.

Auf der Platte kann man das eben nicht, da sind die Songs drauf wie sie sind. Es gibt aber auch viele Songs aus den 60er oder 70er Jahren, die ich kenne – „All right now“ von Free zum Beispiel – von dem ich vier oder fünf Studioaufnahmen kenne. Und meiner Meinung nach ist in dem Fall die allererste Version in der Tat die schlechteste. Die haben halt gemerkt, dass es ein guter Song ist, aber dass es eben auch etwas zu verbessern gab und haben die Nummer neu aufgenommen. Die bekannteste Version ist meiner Ansicht nach sogar eine Liveversion.

Bei einer Platte kann man es aber eben nur entweder komplett neu aufnehmen oder aber akzeptieren, wie es ist. Zumal wir ja auch Termine haben, die wir einhalten müssen, wodurch das Zeitfenster, in dem man korrigieren kann, auch begrenzt ist.

Stefan: Das heißt als Konsequenz: Wenn es jemals ein Unisonic Best-of Album geben wird, dass Ihr alle Titel neu aufnehmen würdet und nicht stumpf die Aufnahmen der CDs draufpackt?

Dennis Ward: Nur dann, wenn ich eine bessere Idee habe, denn es gibt viele Sachen, wo ich denke, dass man das irgendwie besser machen könnte, ich aber gleichzeitig nicht weiß, wie. Ich habe bei etlichen Songs viele kleine Stellen, an denen ich denke, dass man die in der Tat besser machen könnte, ich habe aber gleichzeitig keine Ideen, wie. Deswegen sage ich irgendwann: „Schluss, der ist fertig“. Das bedeutet also, wenn wir tatsächlich ein Best-of machen, wird es im Grunde stinknormal, lediglich bei den Songs, wo wir eine konkrete Idee haben, wie man ihn besser machen könnte, würden wir die Nummer auch neu aufnehmen.

Stefan: Unisonic ist eine Band, die aus Musikern besteht, die alle lange Zeit bei verschiedenen Bands waren. Wie einfach oder schwer war es für Euch, einen gemeinsamen musikalischen Nenner zu finden?

Dennis Ward: Schwer war es nicht wirklich. Die Idee kam damals von Kosta Zafiriou und mir selbst. Wir wollten unbedingt etwas zusammen machen, Auslöser dafür war damals das Projekt „Place Vendome“. Da wir damals ja auch mit Michael Kiske zusammengearbeitet haben, haben wir uns mit ihm in Hamburg getroffen und diese Idee vorgeschlagen. Mandy Meyer habe ich von

Das bedeutet also, dass wir nie Musiker haben suchen müssen, sondern dass Unisonic einfach entstanden ist.

Anfang an cool gefunden, deswegen war er meine erste Wahl als Gitarrist. Wir haben also Michael gefragt, ob er damit einverstanden ist, und uns dann mit Mandy getroffen. Wir haben ein bisschen gejammt und es hat funktioniert. So ist das ganze Ding quasi ins Rollen gekommen. Dann kam eines Tages Michael und hat gesagt, dass er gerade mit Avantasia auf Tournee war, wo auch Kai Hansen mitspielte. Die beiden hatten sich ewig nicht gesehen und sofort wieder gut verstanden und sich lange unterhalten. Die Konsequenz war, dass Kai bei uns einsteigen wollte. Wir haben dann überlegt, kamen aber schnell drauf, dass zwei Gitarren eh cool wären und so waren alle damit einverstanden.

Das bedeutet also, dass wir nie Musiker haben suchen müssen, sondern dass Unisonic einfach entstanden ist.

Stefan: Ihr seid ja live sehr aktiv. Wie sehr geht das an die Substanz, sich derart zu verausgaben?

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Unisonic (Copyright: Unisonic)

Dennis Ward: Es kommt drauf an, was man macht. Ich persönlich mache keinen „David Lee Roth (Van Halen)“ auf der Bühne, das habe ich mit 18 oder 19 getan. Mittlerweile bin ich 47 und kann nicht rumhüpfen wie ein Idiot. Ich versuche vielmehr, die Songs so gut wie möglich zu präsentieren und das Publikum zu unterhalten. Das andere lasse ich die Gitarristen und den Sänger machen. Ich bin der uninteressante Bassist auf der Bühne.

Ich will aber auch, dass wir – wenn wir spielen – ein wirklich gutes Konzert spielen, was auch bedeutet, dass wir es sehr ernst nehmen, wenn sich die Fans bestimmte Songs oder eine gewisse Reihenfolge wünschen. Wir wollen nicht einfach auf die Bühne gehen, unsere Songs spielen und wieder nach Hause gehen, sondern wir wollen uns mit unserem Publikum „unterhalten“ und dass alle Spaß haben.

Stefan: Man beobachtet ja in den letzten Jahren verstärkt – also an Zuschauer- und Verkaufszahlen – dass Metal immer erfolgreicher wird. Kannst Du Dir das erklären?

Dennis Ward: Ich habe ein paar Theorien, was das betrifft, genau weiß ich es allerdings nicht. Metal ist ohnehin ein Phänomen, welches Ende der 70er Jahre angefangen hat und immer irgendwie präsent war. Es war zwar manchmal eher im Untergrund, ist

In der Regel ist Metal mehr Handarbeit. Es ist erdige Musik, die man wirklich mit zwei Gitarren, einigermaßen guten Verstärkern live sofort in einem kleinen Zimmer präsentieren kann.

aber nie ganz verschwunden. Ganz anders als beispielsweise Wave oder 80er Jahre Pop. Es ist halt erdige, handgemachte Rock ’n‘ Roll Musik. Dadurch bleibt es zum einen permanent attraktiv und zum anderen ist Metal extrem breit gefächert. Es geht halt von AC/DC bis Judas Priest – by the way, falls es Leute gibt, die Judas Priests „Painkiller“ kennen und lieben und deren erste Platte „Rocka Rolla“ nicht kennen: Bitte mal anhören! Ihr glaubt nie im Leben, dass das dieselbe Band ist.

Ich finde auch, dass vieles der „modernen“ Musik überproduziert ist. Das heißt, es soll möglichst allen gefallen. Man hat halt ein paar Leute, die einigermaßen performen können, es wird aber alles kontrolliert. Es ist halt einfach nicht echt. Oft hat man beispielsweise auch eine Top Band, die im Hintergrund spielt, weil die echte Band einfach nicht spielen kann und somit auf dem Album gar nicht gespielt hat. Die brauchen dann sehr viel technische Hilfe, um das irgendwie live zu präsentieren. Dadurch können die meisten nur große Bühnen oder Playback spielen.

Das gibt es sicherlich auch im Metal, aber in der Regel ist Metal mehr Handarbeit. Es ist erdige Musik, die man wirklich mit zwei Gitarren, einigermaßen guten Verstärkern live sofort in einem kleinen Zimmer präsentieren kann. Und es klingt sofort gut! Bei irgendwelchen Pop oder Dance Produktionen geht das nicht, weil man dafür einfach viel zu viel Technik benötigt.

Stefan: Was erwartet uns denn zukünftig von Unisonic? Habt Ihr da schon konkrete Pläne?

Dennis Ward: Nein, wir machen halt. Ich finde es sinnlos, zu weit in die Zukunft zu denken. Wir wollen einfach gute Platten machen und gute Shows spielen und dann schauen, was passiert.

Stefan: Nun kommen unsere Keywords. Man stelle sich vor, ich würde Dir Worte an den Kopf werfen, die mir spontan eingefallen sind, als ich über dieses Interview nachgedacht habe. Bitte sage kurz zu jedem Wort, was Dir dazu einfällt.

Heavy Metal

Gitarre, Schlagzeug, Bass und Gesang.

Festivals

Hoffentlich gibt es keinen Regen

Musikindustrie

Industrie, leider!

Internet

Pro und Kontra.

Szene

Unbedeutend.

Leben

Wichtig.

Freizeit

Zu wenig.

Familie

Wichtig.

Zusammenhalt

Verdammt wichtig.

Wir bedanken uns für dieses ausführliche Interview!

 Audioversion des Interviews:
Unisonic Telefoninterview 23.07.2014

Video

Kurzbio

Das Projekt begann zunächst durch den Zusammenschluss von Kiske, Zafiriou, Ward und Meyer, die gemeinsam Songideen entwickelten und nach Aussage Kiskes „teilweise zu selbstkritisch“ waren. Das Projekt kam dadurch nur schleppend voran. Kiske war während dieser Zeit weiter als Solokünstler aktiv und beteiligte sich auch an Tobias Sammets Projekt Avantasia, wo er auf der Tournee 2011 wieder mit Kai Hansen auftrat; ihn kannte er schon seit der gemeinsamen Zeit bei Helloween. Die beiden Musiker erkannten, dass sie „nach wie vor auf der selben Wellenlänge funkten“, so Kiske. So stieß Hansen schließlich zu Unisonic.

Nach dem Einstieg Hansens ging die Arbeit an Songs für das Album wieder voran. Die Gruppe trat unter anderem beim Loud Park Festival in der Saitama Super Arena in Saitama (Japan) auf. Neben eigenem Material spielte sie dort auch Songs von Helloween und Pink Cream 69. Der dort aufgezeichnete Helloween-Titel „I Want Out“ wurde Teil der im Januar 2012 veröffentlichten EP Ignition.

Am 6. März 2012 gab Kosta Zafiriou bekannt, dass er seinen Job als Schlagzeuger bei der von ihm mitbegründeten Band Pink Cream 69 zu Gunsten von Unisonic aufgeben werde. Das erste Studioalbum mit dem Titel „Unisonic“ ist am 30. März 2012 veröffentlicht worden.

(Copyright: Wikipedia)

Details

Unisonic – Homepage
Unisonic – Facebook
Unisonic – Twitter

Diskografie:

2012: Ignition (EP)
2012: Unisonic
2014: Light of Dawn



Über den Autor

Stefan †
Stefan †

Die Lücke, die Stefan als Magazinmitbegründer, Administrator, Redakteur und Freund durch seinen plötzlichen und viel zu frühen Tod im Dezember 2014 hinterlässt, bleibt groß. Er wird immer in unseren Herzen und ein Teil des DeepGround Magazines bleiben.






 
 

 

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