Review

Deadpool Time! In „Deadpool #7“ treffen die Leser zum einen Ward Wilson als Deadpool aus dem Jahre 2099 und zum anderen den Necromancer, der nicht nur ein Glückszauberer ist, sondern auch ein guter Freund von Deadpool.
Seit Längerem wird es auch mal wieder etwas ernster, was zu gefallen weiß. Ob man deshalb aber Heft Nummer 7 aus der aktuellen Deadpool-Serie lesen muss?

Die „2099“-Story handelt von Warda Wilson, der Tochter von Deadpool und Shiklah. Jene sucht ihren Vater, um ihn … tja, was will sie eigentlich von ihm?
Deadpool hängt derweil in der Gegend rum und wird von Rogue „gerettet“ – vielleicht aber auch von jemand anderem? Es entsteht ein erbitterter Zweikampf.
Für Action ist somit gesorgt und trotz bekannter dummer Sprüche kann die Erzählung wirklich gut unterhalten.
Zeichnerisch kommt die Geschichte etwas dreckiger, aber nicht düster daher. Der Einsatz diverser Farbkombinationen trägt zur visuellen Attraktivität bei.

Einblick in „Deadpool – Die letzten Tage der Magie“ (Copyright: Panini Verlag)

Der zweite Teil befasst sich mit den Empirikul, die sich die Zerstörung allen Magischen auf die Fahne geschrieben haben. Der Necromancer als Geheimwaffe und Ersatz für Dr. Strange, soll die Welt nun retten. Sein Unterfangen beruht jedoch auf Glück und Ausprobieren. Für Magier in hitzigen Situationen ist sein Vorgehen eher ungünstig. Zur Hilfe eilen Benjamin Franklin in Geistergestalt oder aber Shiklah, um die Meute zu stoppen. Es wird hässlich, ziemlich hell und krachend. Absolut grandios erzählt und energiegeladen bis zum Schluss, sorgt dieser Part von „Deadpool #7“ für eine Menge Spaß.

Die Dialoge sind dieses Mal sehr dramatisch und auch das ist eine neue Seite des Maskenmanns. Sehr imposant, welche Facetten er noch vorweisen kann und vermutlich wird.
Die Bilder sind mitreißend und auch hier tendiert der Stil zum Dreckigen, das durch knallige Farben aufgelockert wird.

Das Heft macht insgesamt richtig Laune zu lesen. Ob Deadpool-Fan oder nur Gelegenheitsleser, man braucht keine Vorkenntnisse und kann direkt in Heft 7 starten. Dialoge, Farben und erst recht die Story sind mitreißend aber, da nur 60 Seiten umfassend, leider viel zu kurz. Vielleicht lohnt sich diesbezüglich das Warten auf die Paperbacks.
Deadpool-Fans lesen Heft 7 jedoch so oder so. Alle anderen sollten auch mal bei Mr. Wilson vorbeischauen.

Inhalt

Eine tödliche Spezies hat der Magie den Krieg erklärt und sie macht keine Gefangenen. Dummerweise ist einiges in Wades Umfeld magischer Natur. Kann er seine Frau Shiklah und Kumpel Michael retten?

Plus: Deadpool 2099 vs. Zenpool 2099!

(Quelle: Panini Verlag)

Autoren

Gerry Duggan (Autor)
ist ein amerikanischer Comicautor, Regisseur und Fotograf. Er lebt in Los Angeles. 

(Quelle: Wikipedia)

Gerry Duggan – Homepage
Gerry Duggan – Twitter

Scott Koblish (Zeichner)
ist ein amerikanischer Comicbuchkünstler, der bekannt ist für seine Arbeiten bei Marvel Comics und DC Comics.

(Quelle: Wikipedia)

Scott Koblish – Twitter

Details

Format: A4, Heft
Vö-Datum: 24.01.2017
Originalausgaben: Deadpool 12, Deadpool: Last Day of Magic 1
Seitenzahl: 60
Sprache: Deutsch
Verlagshomepage: Panini Verlag

Copyright Cover: Panini Verlag



Über den Autor

Marcus
Marcus